Ausstellungszeitraum verlängert: „Detmold und das Warschauer Ghetto“ ist noch bis zum 29.05.2018 im Landesarchiv NRW sehen

Pressemeldung vom 25. April 2018, Detmold

Detmold, 24.04.2018) Aufgrund der positiven Resonanz haben das Landesarchiv NRW und das Stadtarchiv Detmold den Zeitraum für die Ausstellung über das Warschauer Ghetto verlängert. Interessierte Besucherinnen und Besucher haben noch bis zum 29. Mai 2018 die Möglichkeit, die Ausstellung während der Öffnungszeiten des Lesesaals zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Vor 75 Jahren wurde der Aufstand im Warschauer Ghetto niedergeschlagen. Aus Ostwestfalen-Lippe und auch aus Detmold wurde eine nicht geringe Zahl jüdischer Menschen nach Warschau deportiert. Nur ein Mann aus der Region überlebte. Verantwortlich für die brutale Zerstörung des Ghettos und die Tötung tausender Menschen war ein Detmolder, Jürgen Stroop. Durch seine Taten wurde der Name der Stadt auf unrühmliche Weise vielerorts in der Welt bekannt.
Jürgen Stroop wurde durch ein polnisches Gericht zum Tode verurteilt und 1952 hingerichtet. An seine Taten erinnern Museen und Gedenkstätten in den USA, Polen und Israel.
In einer Kooperation zwischen dem Landesarchiv NRW Abteilung OWL und dem Stadtarchiv Detmold entstand die Ausstellung „Detmold und das Warschauer Ghetto“, die anlässlich des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus im Januar 2018 eröffnet wurde. Auf Anfrage bieten die Archive Führungen und archivpädagogische Angebote zu den Opfern aus Detmold und zu Jürgen Stroops Biographie an (unter owl@lav.nrw.de oder 05231/766-0).

Quelle Landesarchiv Nordrhein-Westfalen


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