Von der Burgscheune in die Burg: Runder Teppich Horn-Bad Meinberg ist umgezogen

Pressemeldung vom 17. Oktober 2017, Allgemein

Freuen sich über den Umzug in neue Räume (vorne von links): Funda Aksu (2. von links) und Samira Block, Ulrike Kriegisch, Margit Monika Hahn und Lailla Möllenhoff mit Teilnehmerinnen des Runden Teppichs in Horn.

Von der Burgscheune in die Burg: Runder Teppich Horn-Bad Meinberg ist umgezogen

In Horn sind es zwar nur wenige Schritte von der Burgscheune bis hin zur Burg, doch diese kurze Distanz genügt, um bei den Frauen des Runden Teppichs große Freude auszulösen. Der Grund: Die Treffen der vom Kommunalen Integrationszentrum Lippe (KI) organisierten Veranstaltung finden künftig in größeren und zudem besser geeigneten Räumen statt. „Hier ist es sehr schön und es macht einfach richtig Spaß, unsere Treffen jetzt direkt in der Burg zu organisieren“, sind sich Lailla Möllenhoff, Samira Block und Funda Aksu als Leiterinnen des örtlichen Runden Teppichs einig. Ein großes Dankeschön sprechen sie Michael Jacobsmeier von der Stadt Horn-Bad Meinberg aus, der als örtlicher Integrationsbeauftragter die Nutzung der Räume für den Runden Teppich organisiert hat.

Unter der Marke „Runder Teppich“ treffen sich in Horn regelmäßig rund 30 Frauen unterschiedlichen Alters mit und ohne Migrationshintergrund, um sich über verschiedene Themen zu informieren und auszutauschen. Inhaltliche Schwerpunkte sind aktuell beispielsweise Gesundheit, Bildung und Umwelt, aber auch die Integration in den Arbeitsmarkt. Parallel zu den inhaltlichen Angeboten wird ein Sprachkurs Deutsch angeboten, für den Ulrike Kriegisch als Kursleiterin gewonnen werden konnte. Als Dozentin bringt sie ihre international gesammelten Erfahrungen aus Frankreich und dem Libanon ein.

Auch Projektleiterin Margit Monika Hahn, Mitarbeiterin des KI und kreisweite Initiatorin des Projekts „Runder Teppich“, ist mit den neuen Räumlichkeiten sehr zufrieden: „Bei den Treffen herrscht eine große Wohlfühl-Atmosphäre, die ist wichtig, damit die Frauen sich ungestört austauschen können. In den Gesprächen und Diskussionen entwickelt sich oft so etwas wie kreative Unruhe, die die Frauen dazu bringt, Althergebrachtes zu hinterfragen und sich selbstbewusst auf Neues einzulassen. Es ist schön zu sehen, welche Dynamik in dem Projekt steckt.“

Quelle: Kreis lippe


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